Helmi Göttler

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Subsidiärhaftung?

Geschrieben von Helmi Göttler
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am Montag, 02 März 2015
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Was bedeutet eigentlich Subsidiärhaftung?

Subsidiärhaftung bedeutet, dass das Kundenunternehmen für Sozialversicherungsbeiträge (§ 28e Sozialgesetzbuch IV), Beiträge zur Berufsgenossenschaft (§ 150 Sozialgesetzbuch VII) und Lohnsteuer (§ 42 d Einkommenssteuergesetz) haften kann.

Das Zeitarbeitsunternehmen ist als Arbeitgeber verpflichtet, die oben genannten Beiträge für seine Zeitarbeitnehmer zu entrichten. Erfolgt dies jedoch nicht (z. B. wegen Insolvenz) oder nicht ordnungsgemäß, haftet das Kundenunternehmen für den kompletten Zeitraum der Überlassung der Zeitarbeitnehmer. Und: Die Ansprüche der Sozialversicherungsträger auf Beiträge verjähren erst vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind. Daher kann die Insolvenz eines Personaldienstleisters also ein Risiko für die Unternehmen sein, die Zeitarbeit einsetzen.

Warum Subsidiärhaftung?

Durch die Subsidiärhaftung werden die Zeitarbeitnehmer geschützt. Das Kundenunternehmen muss auch dann haften, wenn es kein Verschulden trifft. Deshalb kann die Subsidiärhaftung auch nicht vertraglich ausgeschlossen werden. Insoweit ist es empfehlenswert, mit Zeitarbeitsunternehmen zusammenzuarbeiten, die bereits lange am Markt sind und einem der großen Arbeitgeberverbände (BAP oder IGZ) angehören. Auch der Besitz einer unbefristeten Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung spricht für eine hohe Zuverlässigkeit des Zeitarbeitsunternehmens, da dies beinhaltet, dass das Zeitarbeitsunternehmen mindestens drei Jahre lang auf dem Gebiet der Arbeitnehmerüberlassung tätig ist.

Wie kann man sicher sein, dass das Zeitarbeitsunternehmen solide ist?

Unternehmen, die Zeitarbeit einsetzen, sollten sich  zur eigenen Absicherung die sogenannten Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Krankenkasse, der Berufsgenossenschaft und des Finanzamtes von dem Zeitarbeitsunternehmen vorlegen lassen.Hier werden die ordnungsgemäße Entrichtung der Solzialversicherungsbeiträge und Lohnsteuer bestätigt.

Die aktuellen Bescheinigungen von Helmi Göttler GmbH Personal & Projekte finden Sie hier:

http://helmi-goettler.de/zeitarbeit/download.html

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Zeitarbeit deutlich attraktiver - Interview

Geschrieben von Helmi Göttler
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am Dienstag, 08 Januar 2013
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IHK-Magazin sprach mit iGZ-Hauptgeschäftsführer

Tariferhöhung und Branchenzuschläge in der Zeitarbeitsbranche sind auch für die Industrie- und Handelskammern ein Thema. Über die Neuerungen in der Arbeitnehmerüberlassung sprach jetzt das IHK-Magazin „Die Wirtschaft“ mit iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz.

Das Interview finden Sie hier:

http://www.ig-zeitarbeit.de/artikel/16402

 

Zeitarbeit, Jobs

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Branchenzuschläge kompakt

Geschrieben von Helmi Göttler
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am Montag, 05 November 2012
in Brancheninformation

Branchezuschläge gelten seit 1. November in der Metall-, Elektro- und Chemischen Industrie

Seit 1. November gelten in der Metall- und Elektroindustrie und in der Chemischen Industrie neue Tarifregelungen für Zeitarbeitnehmer. Werden Zeitarbeitnehmer demnach in ein und demselben Kundenbetrieb eingesetzt, so erhalten sie nach einem bestimmten Beschäftigungszeitraum Zuschläge auf die tariflich vereinbarten Entgelte. In der Metall- und Elektroindustrie gestaltet sich diese Entlohung wie folgt:

 

Einsatzdauer im selben Kundenbetrieb         Branchenzuschlag auf den Zeitarbeits-Tariflohn
nach 6 Wochen 15 Prozent
nach 3 Monaten 20 Prozent
nach 5 Monaten 30 Prozent
nach 7 Monaten 45 Prozent
nach 9 Monaten 50 Prozent

 

Zeitarbeitsbranche wird sich verändern

Nach Einschätzung des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) wird sich die Zeitarbeitsbranche durch die neuen Regelungen verändern. Ein Aspekt ist, dass Zeitarbeit kostenintensiver wird. In welchem Maße lässt sich allerdings noch nicht vorhersehen. Darüber hinaus wird die strategische Nutzung der Zeitarbeit im Fachkräftesegment und zur gezielten Personalrekrutierung zunehmen. Die neuen Regelungen geben der Branche stablie Rahmenbedingungen und Planungssicherheit für die Zukunft. Sie sind ein Zeichen der funktionierenden Tarifautonomie in Deutschland.

Zeitarbeitnehmer profitieren

Profitieren werden von den Zuschlägen auch die Zeitarbeitnehmer. Die Tariflücke zu den Stammbelegschaften wird nun geschlossen. Darüber hinaus bleiben die Rahmenbedingungen der Branche unverändert: Fast 100 Prozent aller Zeitarbeitnehmer haben einen Tarifvertrag, 95 Prozent arbeiten sozialversicherungspflichtig und 80 Prozent sind Vollzeit beschäftigt. Kundenunternehmen der Zeitarbeit können auch weiterhin schnell, flexibel und bedarfsgerecht auf qualifiziertes Personal zurückgreifen. Damit bleibt die Zeitarbeit eine wichtige Stütze der deutschen Wirtschaft.

 

Quelle: BAP Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister, Faktenblatt zu Branchenzuschlägen

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Das neue "Anerkennungsgesetz"

Geschrieben von Helmi Göttler
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am Mittwoch, 11 April 2012
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Am 1. April 2012 trat das neue "Anerkennungsgesetz" in Kraft.

Qualifikationen nicht optimal nutzbar

Deutsche und nach Deutschland Zugewanderte, die in anderen Ländern gute berufliche Qualifikationen und Abschlüsse erworben haben, konnten bislang ihre Qualifikationen in Deutschland nicht optimal nutzen.  Fehlende Bewertungsverfahren und Bewertungsmaßstäbe verhinderten eine einheitliche Regelung der Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen.

So konnte vor Inkrafttreten des Gesetzes zum Beispiel ein griechischer Arzt auch bei Vorliegen der fachlichen Voraussetzungen keine Appprobation erhalten.

Individuelle Gleichwertigkeitsprüfung

Das Anerkennungsgesetz soll Anerkennungssuchenden, Arbeitgebern und Betrieben nachvollziehbare, möglichst einheitliche Bewertungen zur beruflichen Auslandsqualifiaktion zur Verfügung stellen. 
 
Für rund 350 nicht reglementierten Berufe (das sind Ausbildungsberufe im dualen System nach dem Berufsbildungsgesetz und im Handwerk) wird die Frage, ob die mitgebrachte Qualifikation gleichwertig ist, künftig nach einheitlichen Kriterien und einem einheitlich geregelten Verfahren beurteilt. Dies schafft größtmögliche Transparenz für Antragsteller, Arbeitgeber und zuständige Stellen.  
 

Das Gleichwertigkeitsverfahren

1. Die im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen werden anhand der deutschen Referenzberufe auf Gleichwertigkeit geprüft.

2. Die Entscheidung über die Gleichwertigkeit muss grundsätzlich innerhalb von drei Monaten ergehen. (Diese Regelung tritt nach Artikel 62 Abs. 2 am 1. Dezember 2012 in Kraft).

3. Die zuständigen Kammern und Behörden, die bereits jetzt für die Anerkennungsverfahren von Unionsbürgern und Spätaussiedlern zuständig sind, setzen auch dieses Verfahren um.

 

Quellen: http://www.bmbf.de/de/15644.php

 

 

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